© Donald Macauley [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Id ul-Adha

Das Opferfest, im Arabischen Id ul-Adha und im Türkischen und Bosnischen Kurban Bayrami/Bayram genannt, ist einer der Höhepunkte der Hadsch und das bedeutendste Fest im Islam. Muslime in aller Welt erinnert der Tag an Abrahams (arab. Ibrahim) Gottesvertrauen.

Das Opferfest – was ist passiert?

Das Opferfest beruht auf der Geschichte des Propheten Abrahams der Gottes Prüfung bestand, indem er bereit war, seinen Sohn Ismail auf Gottes Befehl hin zu opfern. Als Gott sah, dass Abraham bereit war seine Anweisung auszuführen, stoppte er die Opferung Ismails. An seiner Stelle wurde ein Widder geopfert. Die Geschichte über die Opferung des Sohnes ist auch in der jüdischen und christlichen Tradition niedergeschrieben.

Wie wird es heute gefeiert?

Wenn es finanziell möglich ist, wird ein Tier (Rind, Schaf, Ziege) geschlachtet. Ein Teil des Fleisches geht an die eigene Familie, ein Teil an Bekannte und Nachbarn und ein Teil an Bedürftige und Arme. Viele deutsche Muslime lassen auch ein Opfertier in armen Ländern schlachten und das Fleisch dort verteilen. Üblich ist es außerdem in die Moschee zu gehen und gemeinsam zu beten. Anschließend besucht man sich gegenseitig und speist vom Opfertier.

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