© Julian Nitzsche [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Id al-Fitr

Das Fest des Fastenbrechens, auch Id al-Fitr genannt und im Türkischen auch als Şeker Bayramı (Zuckerfest) bekannt, ist neben dem Opferfest (ʿĪdu l-Aḍḥā) einer der wichtigsten Feiertage im Islam.

Das Fest wird direkt nach Ramadan durch das morgendliche Festgebet (ṣalāt al-ʿīd) eingeleitet und ist der Beginn für darauffolgende Bräuche. So finden gemeinschaftliche Gebete in den Moscheen statt, die Familie wird besucht, es wird zusammen gegessen, Geschenke werden übergeben, es wird gemeinsam um Vergebung gebetet und einander Id Mubarak (gesegnetes Fest) gewünscht. Es ist üblich, viele Süßwaren zu dieser Zeit vorzubereiten und diese mit den Verwandten und Freunden zu teilen.

In islamischen Ländern wird das Fest größer gefeiert und ist auch auf den Straßen sehr präsent. In den meisten Fällen ist es ein gesetzlicher Feiertag, sodass sowohl Kinder als auch Erwachsene frei haben. An einigen Schulen in Deutschland dürfen sich die Kinder zum ersten Tag des Festes vom Schulunterricht freinehmen.

Obwohl das Fest ein Grund zum Feiern ist, finden leider derzeit besonders zu den Festtagen
auch viele Anschläge zwischen Glaubensbrüdern in Kriegsgebieten wie Syrien und Irak statt.

Da sich der islamische Kalender nach dem Mondkalender richtet, verschieben sich die Feierlichkeiten jedes Jahr um ein paar Tage.

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