Video: Scharia

Arab.: „Weg zur Wasserstelle, gebahnter Weg, richtiger Weg“, auch im Sinne von göttlicher Rechtleitung. Im engeren Sinne wird Scharia als islamische Gesetzgebung verstanden. Darunter fallen: Ehe-, Scheidungs-, Straf- und Erbrecht. Die dort verzeichneten Regelungen sind heute scharfer Kritik ausgesetzt, da sie, so wird manchmal argumentiert, den Grund-

Video: Ramadan

Arab.: Die arabische Wortwurzel „rmd“ verweist ursprünglich auf die sommerliche Hitze der Arabischen Halbinsel: „erhitzter Boden, Verbranntsein“. Türk.: Auf Türkisch heißt es Ramazan. Heute bezeichnet das Wort „Ramadan“ den neunten Monat des islamischen Jahres, den muslimischen Fastenmonat. Das Fasten im Monat Ramadan gilt als die vierte der

Video: Baraka

Arab.: „Segen, Segnung“, der arabische Plural lautet „barakat“. Baraka ist im alltäglichen Leben von Muslimen allgegenwärtig. Häufig hört man im Gespräch tabaraka (gesegnet sei’s du) oder mabruk (Gratuliere!). Die Bedeutungen von Baraka reichen von tiefen islamischen Glaubensüberzeugungen bis zu allgemeinen Alltagsaussagen mit dem Wunsch nach Glück. Baraka

Video: Al-Wala‘ wa-l-bara

Arab.: „Loyalität und Lossagung“ bzw. „Fernhalten und Ausgrenzen“. Das Konzept hat eine lange Geschichte mit unterschiedlichen Definitionen. Zunächst nutzten schiitische Strömungen diese Idee. Heute wird der Begriff im sunnitischen Islam dazu verwendet, die Unterscheidung zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen und ihren Umgang miteinander zu erfassen. Auch hier vertreten

Video: Dürfen Muslim*innen singen und Musik hören?

Dürfen Muslime singen?

Muslime, insbesondere auch Musliminnen, die öffentlich auftreten und singen, hören häufig, das sei unislamisch und verboten. Doch die Beschuldigten sind davon überzeugt, dass ihre Kunst sogar ein tiefer Ausdruck ihres Glaubens ist. Der Prophet Muhammad verbietet das Singen nicht Im Koran findet man keine Stelle, die Muslimen

Ist der Islam mit Demokratie vereinbar?

2011 ist die Weltöffentlichkeit überrascht und beeindruckt. Mutig demonstrieren Frauen und Männer in vielen arabischen Staaten gegen ihre Regierungen. Unter Lebensgefahr fordern sie wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit, Rechtssicherheit und häufig auch Demokratie! Doch gerade in bestehenden Demokratien zweifeln Muslime, dass Demokratie und Islam vereinbar sind. Prophet

Sollen Muslim*innen Sport treiben?

Seit der Entstehung des Islams vor fast 1400 Jahren denken Muslime über die richtige Art und Weise nach, ihren Körper zu trainieren und zu pflegen. Der Prophet Muhammad bewertet Gesundheit und körperliche Fitness als sehr wichtig für den Glauben. Dennoch lehnen zahlreiche fundamentalistische Gelehrte, salafistische

Video: Welchen Zugang dürfen Muslim*innen zu Musik haben?

Dürfen Muslime Musik hören?

Über das Hören von Musik debattieren Muslime seit Jahrhunderten. Für Fundamentalisten ist Musik hören pauschal haram. Doch die Mehrheit der Muslime sagt halal, und bewertet hierfür die konkrete Situation, den Inhalt, die Wirkung und die innere Einstellung. Der Prophet hört Musik und Gesang. Im Koran ist keine